Rotkäppchen im Kampf gegen Baumgeister: Der Film “Brothers Grimm – Lerne das Fürchten”

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Zu Beginn des 19. Jahrhunderts verdienen sich die Gebrüder Grimm eine goldene Nase, indem sie selbst erfundene Geister bekämpfen. Doch aus dem betrügerischen Spiel wird blutiger Ernst. Denn bald müssen sie sich in einem verwunschenen Zauberwald wahrhaftigen Geistern stellen und um ihr Überleben kämpfen.

Von Aschenputtel bis Schneewittchen in Neuverfilmung

“Brothers Grimm – Lerne das Fürchten” ist in Deutschland angesiedelt, im Jahre 1811. In dem Fantasyfilm ziehen die Brüder Will und Jake Grimm durch die Lande und machen sich die Ängste der abergläubischen Dorfbewohner zunutze. Sie erschaffen selbst Spukgestalten, um sich dann dem Volk für deren Bekämpfung anzubieten. Jake holt sich dazu Anregungen aus überlieferten Märchen und Sagen, die er landesweit zusammensammelt. In Karlstadt werden sie jedoch als Betrüger entlarvt, der Galgen droht, wenn sie nicht bereit sind, das Geheimnis von Marbaden zu lösen.

Vom Märchen zum Fantasyfilm

Rotkäppchen spaziert durch den Wald, doch statt des bösen Wolfes erwartet die Gebrüder in Marbaden ein ausgedehnter Wald mit todbringendem Eigenleben. In dessen Zentrum lebt eine Königin, die zum Erlangen ewiger Jugend zwölf Mädchen aus dem Dorf töten muss. Der Kampf beginnt, bunt und mit beschleunigten Bildwechseln. Auch wenn viele bekannte Elemente aus Grimms Märchenwelt verspielt in Szene gesetzt werden, stehen bei dieser Verfilmung doch Action und Spektakel im Vordergrund. Der Zuseher wird jedenfalls kaum eine ruhige Minute verbringen, zu dicht und mitreißend ist die barocke Bildgewalt des Fantasyfilms “Brothers Grimm – Lerne das Fürchten”.

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